

Naja, mir ist es ja auch nicht egal, wie es den heutigen Kleinkindern später mal ergehen wird - selbst wenn ich dann längst mausetot bin. Und daher versuche ich enkeltauglich zu leben.
Und ich habe es auch als respektlos empfunden, als der Wunsch einer Verwandten, ihren Körper posthum der Anatomie zu spenden, von anderen Familienmitgliedern zunächst in Frage gestellt wurde. Wenn ich der Uniklinik, die mein Leben gerettet hat, nach meinem Tod meinen Körper für die Forschung und Ausbildung zur Verfügung stellen möchte, dann ist es eben kein Argument, dass ich ja tot bin, und nichts mehr mitkriege. Es ist mein Körper, und wenn ich den der Uniklinik überlassen will, dann hat sich die Familie daran zu halten, auch wenn ich tot bin.
Oje, ich teile eine FDP-Position (☉_☉)
Das ist doch nicht eine Frage des Könnens, sondern des Wollens.
Wegen des Interessenskonfliktes wird im o.g. Interview ja auch gefordert:
Und wir alle können ja eine Partei wählen, die sich dafür stark macht!
Auch hinsichtlich des im Interview angesprochenen Verzichts auf Unternehmensspenden an Parteien, gibt es zumindest eine Partei im Bundestag, die solche Spenden schon heute nicht annimmt. (Siehe auch aktuelle Listen bei abgeordnetenwatch.de)